Eine lächelnde ältere Dame im Hospizbett

Sterben: Thema für sehr lebendige Kommunikation

Vom ersten Schrei bis zum letzten Atemzug

… begleiten wir mit unserer Kommunikation das Leben der Menschen. Die trio-group ist Ihre strategische und kreative Partnerin für Themen, die Einfühlungsvermögen, journalistische Qualität und Gespür für gesellschaftliche Relevanz verlangen.

Sterben ist nicht Totsein, sondern ein Teil des Lebens.

Dieses Leben will und soll möglichst gut gelebt werden, bis zuletzt. Für dieses Ziel macht sich die Bayerische Stiftung Hospiz stark – und wünschte sich daher (bei allem Respekt für die Gewaltigkeit des Sterbens und des Todes) einen lebendigen Auftritt. Die Kommunikation soll eine möglichst breite Öffentlichkeit erreicht und zur Beschäftigung mit dem letzten Lebensabschnitt ermutigen. Wir haben sie umgesetzt – inspiriert von vielen Begegnungen mit Menschen, die „Hospiz“ leben und erleben.  

Key Facts

  • Entwicklung der Grundidee: „Wie möchte ich mein Leben bis zuletzt gestalten?“
  • Interviews, Gesprächsrunden und Reportagen in Hospizen und auf Palliativstationen; Porträts von schwerkranken Menschen, Angehörigen und Fachkräften aus Medizin, Pflege und Therapie
  • Website: Konzeption, Gestaltung, Inhalte, technische Lösungen
  • Videoserie „Gen Z – die Umfrage“
  • Videoserie: „Gen Z – Frage-Pingpong der Generationen“
  • Broschüre
Eine Frau liest die Broschüre der Bayrischen Stiftung Hospiz auf einer Wiese

Die Hospizidee erlebbar machen

Sterben ist ein Tabuthema. Immer noch. Erkrankt jemand schwer, ohne Hoffnung auf Heilung, zieht sich das soziale Umfeld oft zurück. Zu mächtig ist das Sterben, zu groß die Berührungsangst und auch die Furcht davor, sich mit dem eigenen Lebensende zu beschäftigen. Klar, dass wir sterben müssen, lässt sich nichts ändern. Aber wie wir eines Tages sterben: Das lässt sich teilweise beeinflussen. Die Hospizbewegung hat daran einen unschätzbar wichtigen Anteil.  

„Hospiz“ bedeutet: Schwerstkranke Menschen begleiten, belastende Symptome lindern, bei psychosozialen Fragen unterstützen – damit Kraft bleibt fürs Leben und Erleben, für alles, was der Person jetzt noch wichtig ist. Jeder Mensch soll geborgen, begleitet von verständnisvoller mitmenschlicher Zuwendung und möglichst schmerzfrei sterben können. Oder anders gesagt: in Würde. Das ist die Idee der Hospizbewegung. Auf der Website für die Bayerische Stiftung Hospiz machen wir sie erlebbar.

Eine Website mit Herz, Rückgrat und hilfreicher „Hand“

Um die Hospizidee lebendig vermitteln zu können, besuchten wir Hospize und Palliativstationen, sprachen mit schwerstkranken und sterbenden Menschen, deren Angehörigen sowie Palliativfachkräften aus Medizin, Pflege und Therapie. Es waren packende und bewegende Begegnungen. Aus ihnen entstanden vielfältige Porträts und Reportagen; sie bilden das Herz der Stiftungs-Website. Das Rückgrat formt der Infoteil mit lesefreundlich aufbereiteten Fakten und verständlichen Erklärungen – und die ausgestreckten „Hände“ der Serviceteil, unter anderem mit FAQs, Lexikon und Adressen.

„Gen Z im Gespräch“ spricht die Jüngeren an

Sterben ist nur ein Thema für die Älteren? Nein, es betrifft uns alle. Ganz neu ist deshalb „Gen Z im Gespräch“. Wir haben die Idee für diesen Bereich auf der Website entwickelt, um gezielt jüngere Menschen zu erreichen und zu motivieren. Zum Beispiel dazu, mit Großeltern oder Eltern über deren Vorstellungen vom Lebensende zu sprechen. Einfach mal zu überlegen, ob man selbst sterbende Angehörige begleiten könnte. Sich im Freundeskreis darüber auszutauschen, wie man bis ans Lebendesende ein soziales Netzwerk pflegt. Und vielleicht schon frühzeitig eine Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht auszufüllen – man weiß ja nie.  

Eine junge Frau schildert hier, wie sie ihre Oma und später den Opa an deren Lebensende begleitet hat; gemeinsam mit ihrer Familie und einfühlsam unterstützt von einem Hospizteam. In Umfrage-Videos teilen junge Erwachsene ganz spontan ihre Einstellungen – und im Frage-Pingpong tauschen sich drei Generationen per Handyvideo aus.

Eine Frau schaut sich die Webseite der Bayrischen Stiftung Hospiz auf dem Smartphone an

BFSG und DSGVO: Achtung bei Analysediensten und Plug-ins!

Die Bayerische Stiftung Hospiz ist – wie die öffentliche Hand – zur Barrierefreiheit verpflichtet und unterliegt besonders strengen Auflagen zum Datenschutz. Dies bedeutet für die Website zum Beispiel ein Verbot datenhungriger Analysedienste wie Google Analytics. Die Bayerische Stiftung Hospiz sammelt Spenden, mit denen sie die Arbeit von Hospizvereinen unterstützt. Da liegt ein Spendentool nahe, das eine Geldspende mit wenigen Online-Klicks ermöglicht. Doch die genauere Überprüfung zeigte, dass kein aktuelles Tool die Anforderungen an Barrierefreiheit und maximale Datensicherheit ausreichend erfüllt. Wer spenden möchte, muss also Empfänger und IBAN weiter selbst eingeben – weiß aber auf der Website der Stiftung seine Daten gut geschützt.

Fragen Sie unseren Experten
Daniel Szkutnik

Daniel Szkutnik

Chief Executive Officer

oder

0621 33840-153