Macht voll Sinn: Azubis gewinnen für die Sozialverwaltung
Angestaubt und aktenlastig?
Nein, voller Sinn und Leben! Unsere Kampagne zeigt, wen (und wie) eine Ausbildung in der Sozialverwaltung zu spannenden Zielen bringt.
Recruiting-Kampagne für Verwaltungsberufe
Berufe in der Sozialverwaltung oder der Sozial- und Arbeitsgerichtsbarkeit: Kaum jemand weiß, was da eigentlich zu tun ist. Und warum die Jobs nicht nur Sinn stiften, sondern richtig Freude machen. Die öffentliche Verwaltung allgemein leidet am Negativimage von Papierakte und Behördenstau. Für das Bayerische Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales durften wir eine Kampagne entwickeln, die das Image der unterschätzten bis unbekannten Berufe geraderückt und stärkt.
Key Facts
- Kampagnenstrategie
- Kreativkonzept
- Website, Eventausstattung, Online-Assets
Impressions innerhalb von 3 Monaten
auf den One-Pager
CTR Google Display
CTR Google Search
Jeder starke Beruf hat eine starke Geschichte. Wir spüren sie auf.
Kinder haben die tollsten Berufswünsche. Später finden heraus, dass Jobs als Superwoman, Fußballstar, Piratin oder Rennfahrer leider schwer zu kriegen sind. Bleibt also nur eine echt langweilige Ausbildung in einem richtig öden Beruf? Wir bringen Jugendliche in der Berufsorientierungsphase auf eine bessere Idee. Mit der Kampagne „Macht voll Sinn“ und einer Neupositionierung von Berufen in der Sozialverwaltung: weg vom Aktenschieben, hin zum praktisch-sinnvoll-lebendigen Management.
Sozialverwaltung: Was leistet sie genau?
Im ersten Schritt machten wir die Aufgaben in der Sozialverwaltung für uns selbst anschaulich und greifbar. Und fanden heraus: Hinter dem abstrakten Begriff steckt eine Mission für die Menschen im Land – und in jeder Akte eine persönliche Geschichte. „Sozialverwaltung“ bedeutet zum Beispiel, sich darum zu kümmern, dass …
- Familien mit Eltern- und Familiengeld besser über die Runden kommen.
- Gewaltopfer finanzielle Unterstützung erhalten.
- Menschen mit Behinderung selbstbestimmter leben können oder
- die sozialen und beruflichen Rechte aller Menschen geschützt werden.
Also jede Menge Sinn...
Also jede Menge Sinn, lebendige Themen, vielfältige Aufgaben. Im zweiten Schritt entwickelten wir Analogien zu den Traumberufen aus Kindertagen: Welche Entsprechung könnten sie in der Welt der Sozialverwaltung finden? Wir entwarfen den Stoff fürs Kopfkino, zum Beispiel: „Als ich klein war, wollte ich Fußballstar werden. Heute bleibe ich für Familien am Ball.“ – Oder: „Als ich klein war, wollte ich Superwoman werden. Heute bewege ich was im echten Leben.“
Etwas bewegen, am Ball sein:
Dieses Bild einer modernen Sozialverwaltung unterstützen auch die Kampagnenmotive: junge Menschen, dynamisch, reflektiert, engagiert, die in ihre Jobzukunft aufbrechen. Bewusst folgt der Claim nicht den Duden-Regeln, sondern dem aktuellen Sprachgebrauch: Ausbildung oder Studium in der Sozialverwaltung? Macht voll Sinn!
Erfolgsfaktoren
- Storytelling. Mit wenigen Worten eine Welt zum Leben erwecken – und ihr mit Fakten ein Fundament schaffen: Das gelingt im Zusammenspiel von Kampagnenzeilen und der Vertiefung auf der Website.
- Interaktion auslösen, mit einfachen Mitteln: Aufmerksamkeit gewinnen und zur Auseinandersetzung aktivieren? Das lösen wir auf der Website unter anderem mit einem Erklärvideo und einem interaktiven Berufe-Check.
- 6 Berufe, 1 Webseite! Die Website ist ein One-Pager, umfasst also tatsächlich nur eine Seite. Doch die hat es in sich und vermittelt im leicht verdaulichen Häppchen-Format, was die Sozialverwaltung auszeichnet, stellt die Berufe und Ausbildungswege vor … und macht Appetit auf die weiterführenden Links.