Eine ältere Frau schaut nachdenklich vor einem grauen Hintergrund

Initiative für eine starke medizinische Reha

Den Nerv getroffen!

Wie zielgenau unsere Kommunikation für eine Stärkung der Reha wirkte, zeigte eine Solidaritäts-Aktion auf der Website. Kurz nach Kampagnenstart trugen sich 23 Prozent aller Besucher*innen als Unterstützer ein. Eine herausragende Umwandler-Quote.

Rechnet sich medizinische Reha? Ja! Aber ...

Rund eine Million Menschen macht die medizinische Reha in Deutschland jedes Jahr wieder fit(ter) für Alltag, Familie und Beruf. Das lohnt sich für alle. Denn für jeden Euro, der in die Reha investiert wurde, erhält unsere Volkswirtschaft fünf Euro zurück (Quelle: Prognos). Doch das Erfolgsmodell wird ausgebremst. Trotz des erwiesenen, vielfachen Nutzens der Reha wird jeder zweite Reha-Antrag abgelehnt. Wer seine Reha-Einrichtung selbst aussuchen möchte, muss oft dafür zahlen. Und Reha-Leistungen werden aus Sicht der Kliniken nicht ausreichend vergütet.

Um der medizinischen Reha eine Stimme zu geben, schlossen sich zahlreiche Reha-Einrichtungen in Deutschland zusammen. Die trio-group entwickelte eine Kampagne, die den gesellschaftlichen und volkswirtschaftlichen Nutzen der Reha für alle anschaulich und begreifbar macht – und konkrete Maßnahmen zur Stärkung der Reha einfordert.

Key Facts

  • Positionierung, Name/Claim und Kernbotschaften
  • Kreativkonzept
  • Website (Konzeption, Text und Gestaltung)
  • Assets für die Social-Media-, Online- und Print-Kommunikation
> 300

Seitenaufrufe täglich auf der Website

2:24

Minuten Verweildauer

23 %

Umwandlungsquote beim Unterstützer-Formular

Viele Beteiligte. Eine starke gemeinsame Botschaft.

In einer Runde mit mehreren beteiligten Organisationen treffen unterschiedlichste und auch konträre Meinungen aufeinander. Natürlich. Doch wie entsteht ein Ansatz, der nach außen mit einem klaren, unverwässerten Profil gewinnt und den intern alle überzeugt mittragen? Also eine richtig gute Lösung, die auch alle Beteiligten motiviert?
Wir schöpfen aus drei Jahrzehnten Erfahrung im Gemeinschaftsmarketing in verschiedensten Branchen. Zunächst helfen wir, eine gemeinsame Haltung zu entwickeln und aus dieser die Tonart der Kampagne. Zuhören und aufrichtiges Wissenwollen sind zentrale Tugenden. Wir moderieren und beraten zielgerichtet auf  dem Weg nicht zum kleinsten, sondern zum stärksten gemeinsamen Nenner.

„Reha. Macht’s besser!“

Aus den gemeinsam erarbeiteten Positionen und Kernforderungen entwickelten wir die Botschaften, von faktisch („Reha macht stark. Doch sie wird geschwächt.“) bis fordernd („Wer gut behandelt, muss auch gut behandelt werden!“).

Als Arbeitgeber das eigene Profil entdecken. Wir zeigen Ihnen, wie.

Mit brandsync® arbeiten wir gemeinsam gewinnende Alleinstellungsmerkmale Ihrer Organisation heraus und setzen sie erfolgsstark in Employer Branding und Recruiting ein.

Zur Methode

Kopfkino: Film läuft!

In der Online- und Print-Kommunikation rollten wir das Storytelling aus. Jeweils ein kurzes Statement („Ich will meine Rente genießen. Nicht ins Pflegeheim!“) schaltet das Kopfkino ein. Was bedeutet für einen alten Menschen das Prinzip „Reha vor Pflege“ konkret?

Was hilft Menschen mit psychischen Belastungen? Wie wichtig ist es fürs Gesundwerden, dass eine Rehaklinik zu mir passt?

Reha aktiviert. Die Website auch!

Auch die Startversion der Website konzipierten und gestalteten wir und schliffen sie so lange textlich fein,  bis die komplexen Zusammenhänge glasklar vor uns lagen. Griffig belegt die Website mit Fakten und Zahlen den Erfolg der medizinischen Reha und bringt die Forderungen der Branche auf den Punkt. Interviews, Porträts und Reportagen aus Reha-Einrichtungen geben lebendige Einblicke.

Interessierte können selbst aktiv werden und der Reha ihre Stimme geben. Ganz einfach, mit einem kurzen Online-Formular auf der Website. Schon kurz nach Kampagnenstart stellten wir fest: Die Umwandler-Quote lag bei herausragenden 23 Prozent. Das bedeutet: Fast jeder vierte Besucher der Website schloss sich symbolisch der Kampagne an.

Eine Frau schaut sich in einem Krankenhausgarten auf einer Bank, die Website der Kampagne an.

Eine Agentur für alle Fälle

Nach der Anschubphase übernahm die Initiative selbst die weitere Umsetzung, von uns rundum ausgestattet mit Materialien, vom Aktionspaket für beteiligte Einrichtungen bis zu Social-Media-Assets. Kunden befähigen, die Projekte nach dem erfolgreichen Start in Eigenregie weiterzuführen: auch darauf verstehen wir uns gut und gern.

Apropos: Eine Agentur. Ein Thema. Zwei Kampagnen: funktioniert das?

Kann eine Kommunikationsagentur zu ein- und demselben Thema zwei völlig eigenständige Kampagnen entwickeln (konkret: eine Reha-Kampagne auf Landesebene, dann eine auf Bundesebene) – oder zitiert sie sich nur selbst, weil die erste Idee eben doch die beste war? Das ist eine echte Herausforderung. Und die knacken wir besonders gern. Deshalb möchten wir Ihnen hier noch unsere Kampagne „Umsonst ist  keine Reha“ zeigen, die wir schon früher für die Baden-Württembergische  Krankenhausgesellschaft e. V. konzipieren und umsetzen durften.

Auszüge aus der Kampagne, u.a. Plakate und eine Patienten-Faltkarte

Eine Kampagne, die Schlagzeilen (selber) macht

Lautstärke war gefragt. Die Plakate sollten unmissverständlich vermitteln, wofür es sich zu kämpfen lohnt: Eine Reha, die beim Kraftschöpfen unterstützt, die Lebensqualität zurückbringt und hilft, die Weichen neu zu stellen. Für die Motivserie sprachen wir mit (echten) Reha-Patientinnen und -Patienten und fotografierten sie. Über jedes Porträt setzten wir eine Schlagzeile, die hart auf den Punkt  brachte, welche Konsequenzen eine Erkrankung oder ein Unfall haben kann. Und darunter die Alternative: eine gute Reha.

In den Kliniken: großer Auftritt und Unterschriftenaktion

Die Kampagne „Umsonst ist keine Reha“ hatte ihre große Bühne in den vielen beteiligten Einrichtungen. Dort sprach sie einprägsam Patientinnen und Patienten, Angehörige und Beschäftigte an. Sie alle konnten Postkarten mit Forderungen an politisch Verantwortliche ausfüllen (und die persönlichen Geschichten der Testimonials nachlesen). Viele nutzten die Chance. Im Rahmen eines Aktiontages wurden die Karten medienwirksam auf Landesebene übergeben.

Als Reha-Patientin oder -Patient für eine Kampagne Gesicht zu zeigen: Das ist nicht selbstverständlich. Dass sich etliche von ihnen entschieden, einen so mutigen Beitrag zu leisten, zeigt die hohe Zufriedenheit mit ihrer Reha. Andere Betroffene wiederum konnten sich mit den Testimonials identifizieren, fühlten sich gesehen, bestätigt und ermutigt. Eine Kampagne mit breitem, langem Nachhall.

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