Redaktionelle Best Practices, KI-Organisationskompetenz und Jira Updates
Wie nutzen große Medienhäuser KI gewinnbringend? Warum verändern sich unsere Rollen durch die Integration von KI? Und weshalb sind die Jira Summer Updates so spannend? Genau das erfahrt ihr in dieser Ausgabe des AI-Breakdown.
Marketing & Marke im B2B
Die größten Medienhäuser nutzen KI.
Aber nicht, um Journalist:innen zu ersetzen.
Ein KI-Assistent beantwortet Leser:innen-Fragen zu Rezepten in Echtzeit. Ein anderer wertet tausende Dokumente in Minuten aus. Ein drittes Tool durchsucht nächtliche Nachrichten. Und bevor der erste Kaffee kalt wird, kennen Journalist:innen die spannendsten News für ihre Berichterstattung. In einem neuen Artikel zeigt OpenAI, wie vielfältig Medienhäuser, Verlage und Nachrichtenagenturen mittlerweile KI nutzen. Und natürlich geht es dabei auch um Effizienz. Viel wichtiger ist aber zusätzlicher Mehrwert, der durch KI entsteht. Ohne dass die redaktionelle Verantwortung ersetzt wird. Denn bei all diesen Use-Cases stehen die Menschen weiterhin im Mittelpunkt der Arbeit, so OpenAI. Genau das ist auch der Anspruch, den wir an KI-gestützte Kommunikation stellen: Mehrwert schaffen und dabei die Verantwortung für Inhalte dort lassen, wo sie hingehört: bei den Menschen.
https://openai.com/de-DE/index/how-news-organizations-are-using-ai/
Was ihr als Entscheider:innen mitnehmen könnt:
KI macht kommunikative Angebote nützlicher, schneller und zugänglicher. Entscheidend ist, sie gezielt einzusetzen, ohne Verantwortung, Qualität und Marke aus der Hand zu geben.
Was ihr als Operative konkret angehen könnt:
Schaut euch an, welche wiederkehrenden Aufgaben heute besonders viel Zeit kosten oder wo vorhandene Inhalte noch nicht wirklich nutzbar sind. Genau dort lohnt sich ein erster KI-gestützter Pilot.
Organisationen & Change
Ist KI bei euch schon Organisationskompetenz?
Oder Einzelinitiative engagierter Leute?
In jedem Unternehmen gibt es Early Adopters, die das Thema KI vorantreiben. Und andere, die zögerlich sind. Bestimmt auch bei euch. Trotzdem ist eines klar: Wir brauchen KI nicht nur als Zusatzkompetenz einzelner. Sondern als Fähigkeit für alle, die in Rollen, Verantwortlichkeiten und in der Zusammenarbeit verankert werden muss. Daran arbeiten wir jeden Tag – und mit „AI Essentials for Marketers“ haken Adobe und LinkedIn ein. Diese Initiative qualifiziert Marketing-Profis gezielt für den KI-Einsatz in ihren Rollen. Spannend ist daran weniger das Lernangebot selbst. Sondern das Signal dahinter: Tool-Zugang allein reicht nicht aus. Wir brauchen in unseren Teams vielmehr eine gemeinsame Sprache, klare Anwendungskontexte und ein Verständnis dafür, wo KI wirklich Wirkung entfaltet. Erst dann wird aus punktueller Nutzung echte Arbeitsfähigkeit im Team. Wie handhabt ihr das bei euch konkret? Wir zum Beispiel mit unserem KI-Kaffee, in dem wir jede Woche konkrete Anwendungsfälle durchspielen.
Was ihr als Entscheider:innen mitnehmen könnt:
KI-Kompetenz entsteht nicht von selbst und nicht durch die Einzelinitiative engagierter Mitarbeiter:innen. Entscheidend ist, Rollen, Verantwortlichkeiten und Zusammenarbeit so weiterzuentwickeln, dass KI im Alltag sinnvoll genutzt wird.
Was ihr als Operative konkret angehen könnt:
Schafft feste Formate, in denen Teams gemeinsam mit KI arbeiten, Anwendungsfälle testen und Erfahrungen austauschen. So entsteht automatisch ein gemeinsames Verständnis dafür, wofür KI gewinnbringend eingesetzt werden kann.
Projektmanagement & KI
KI und Agenten, die echte Arbeit leisten.
Jiras Summer Release 2026 ist da.
Wie viel Koordinationsarbeit könnt ihr in euren Projekten schon heute sinnvoll an KI delegieren? Lösungen dafür zeigt Atlassian in den aktuellen Sommer-Updates für Jira. Ein Beispiel der 15 neuen Features ist Jiras neuer Delivery AI Agent. Er automatisiert die Koordination von Aufgaben, die bisher händisch erledigt werden mussten. Dafür gibt es Templates, mit denen ihr in kürzester Zeit Automatisierungen erstellen könnt. Ein anderes Beispiel ist die neue Kapazitätsansicht. Sie zeigt, wie die Arbeit im Team verteilt ist, wer noch Spielraum hat - und wer überlastet ist. Mit Formelfeldern könnt ihr individuelle Werte berechnen, etwa das verbleibende Budget oder Timing. Dafür müsst ihr nur im Prompt beschreiben, was ihr möchtet. Das System schreibt damit die entsprechende Formel für euch. Die Ergebnisse sind durchsuchbar, sortierbar und genau dort sichtbar, wo die echte Arbeit stattfindet. Das schafft Transparenz und Echtzeit-Ressourcenmanagement – und hält Projektmanager:innen den Kopf für das frei, was wirklich zählt. Wie viel davon wäre bei euch heute schon delegierbar?
https://www.atlassian.com/blog/development/jira-summer-release
Was ihr als Entscheider:innen mitnehmen könnt:
Wenn Agenten in die Projektarbeit hineinrücken, geht es um die Frage, wie Koordination, Transparenz und Ressourcensteuerung organisiert werden. Wer früh erkennt, was delegierbar ist, schafft Entlastung und Grundlagen für bessere Entscheidungen.
Was ihr als Operative konkret angehen könnt:
Statuspflege, Kapazitätsabgleiche, Übergaben oder manuelle Aktualisierungen- schaut euch an, wo ihr KI-gestützte Automatisierungen testen könnt.
Abschlussimpuls:
Ob in der Redaktion, in der Teamentwicklung oder im Projektmanagement: KI schafft ihren größten Nutzen, wo sie sinnvoll in bestehende Arbeitszusammenhänge eingebunden wird. Genau darum geht es jetzt: Inhalte besser nutzbar machen, Kompetenzen im Team aufbauen und operative Arbeit gezielt entlasten.
*Erstellt durch KI – kuratiert von Menschen*